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Feuerwehrvögel, -Salamander und Löschbanden

VGH übernimmt die Erstausstattung der neuen Stadt-Kinderfeuerwehr in Bremervörde

 

Stadt KinderfeuerwehrNun ist es auch offiziell: nachdem in Elm bereits vor einem Jahr und in Bremervörde kürzlich der „Probebetrieb“ erfolgreich abgeschlossen wurde, konnte am Freitag die Stadt-Kinderfeuerwehr   im Bremervörder Feuerwehrhaus gegründet werde. Auch die Kinderfeuerwehr Nieder Ochtenhausen, die in den Startlöchern steht und dann die dritte Gruppe in Bremervörde wäre, die sich künftig um den jungen Nachwuchs in der Feuerwehr kümmern wird.

Hannah, Jonte, Justin, Lilly, Nelio oder auch Lenn, Neeske und viele andere Kids von den Gruppen „Feuervögel“, „Feuersalamander“ oder  „Löschbande“ aus Bremervörde (zwei Gruppen), Elm und Nieder Ochtenhausen (jeweils eine Gruppe) waren am Freitag ganz aufgeregt ins Bremervörder Feuerwehrhaus mit ihren Eltern und Betreuern gekommen. Denn am heutigen Nachmittag sollte die Stadt-Kinderfeuerwehr gegründet werden.
Und dazu hatten sich viele Gäste aus Reihen der Feuerwehr und der Politik angemeldet, wie Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann, Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert, Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Burfeindt oder auch der stellvertretende Bürgermeister Hans Klaus  Genter-Mickley und  Ordnungsamtsleiter Rüdiger von der Lieth.
Nachdem der Leiter der „Arbeitsgruppe Stadt-Kinderfeuerwehr“, Nils Schwarz, alle Gäste begrüßt hatte, ging er noch einmal kurz auf die Gründe ein, warum die Kinderfeuerwehr so wichtig für die Arbeit der Feuerwehr ist.
„Ich bin mir sicher“, so Nils Schwarz, „dass der heutige Tag ein ganz wichtiger ist. Denn die  Gründung wird ein weiterer Baustein für die Nachwuchsgewinnung unserer elf Ortsfeuerwehren sein, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken“.
Nils Schwarz, zugleich auch stellvertretender Stadtbrandmeister und Iselersheimer Ortsbrandmeister, verschwieg auch nicht, das in den Jugendfeuerwehren die Mitgliederentwicklung rückläufig ist und sich viele Jugendliche den Freizeitangeboten der Vereine angeschlossen hätten.
Von daher ist die Gründung der Stadt-Kinderfeuerwehr, die zur Zeit 75 Mitglieder hat, für die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf  Jahren ein sinnvoller Ansatz, spielerisch die Aufgaben der Feuerwehr näher zu bringen. Dabei wird die Brandschutzerziehung eine große Rolle in Zukunft spielen.
„Eine wichtige Aufgabe kommt dabei aber den Betreuern zu, denn ohne ihr Engagement kann eine Kinderfeuerwehr nicht funktionieren“, richtete Nils Schwarz seinen Dank an die Betreuer Michaela Levens, Ute Busch, Christina Kohrs, Petra von Reith und Thomas Hechler aus. Sein Dank ging aber auch an die Stadt Bremervörde, die schnell und unkompliziert die nötigen Gelder zur Gründung der einzelnen Gruppen bereitgestellt hatte.
Der stellvertretenden Bürgermeister Hans Klaus Genter-Mickley betonte in seinem Grußwort, wie auch Spende VGHKreisjugendfeuerwehrwart Volker Jungen, das die Feuerwehr auf die Jugend angewiesen ist, „denn nur sie sind es, die sich später ehrenamtlich für den Bürger engagieren.“, betonten beide, und zeigten sich sehr optimistisch, das  die Kinderfeuerwehr eine Erfolgsgeschichte in Bremervörde  sein wird. Hans Klaus Genter-Mickley übergab anschließend an die Gruppen aus Elm, Bremervörde und Nieder Ochtenhausen jeweils ein großes Paket von Spielsachen, das die Kids am liebsten gleich ausprobiert hätten.
Hell strahlten die Augen der Jungen und Mädchen auch, als Reiner Brandt von der VGH-Agentur in Bremervörde an alle einheitliche T-Shirts übergeben konnte, weil die Kinderfeuerwehr keine Uniform tragen darf. Zudem erhielt die Stadt-Kinderfeuerwehr von der Volksbank eine 1.000 Euro-Spende, wovon sich die Gruppen Spielgeräte anschaffen wollen.

Bilder: F. Bartmann