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Jugendfeuerwehren der Stadt sind top

Jugendliche zeigen bei zwei Übungen, das auch sie die Handgriffe beherrschen

Wenn sie dürften, würden sie die größten Brände mühelos löschen. Doch der Gesetzgeber sagt neinStadtBild1 – noch. Denn erst ab dem 16. Lebensjahr dürfen Mitglieder der Jugendfeuerwehren aktiv am Feuerwehrleben teilnehmen. Und so lange bleibt den Jungen und Mädchen nur die Möglichkeit von Übungen zu zeigen, das auch sie die Handgriffe perfekt beherrschen. Dazu hatten die acht Jugendfeuerwehren der Stadt Bremervörde am Sonnabend bei zwei zeitgleichen Übungen reichlich Gelegenheit.
Bei der Übung in Spreckens, an der die Jugendfeuerwehren Bremervörde, Hesedorf, Minstedt und Spreckens teilnahmen, sollte eine Scheune „Am Sandstrich“ bei Manfred Steffens durch Blitzeinschlag Feuer gefangen haben, das durch den extremen Wind auf eine angrenzende Scheune überzugreifen droht. Da die nächste Wasserentnahme sehr weit vom Brandobjekt entfernt ist, mussten die Jungen und Mädchen eine Wasserförderung über lange Wegestrecke von etwa 300 Metern aufbauen.
Keine leichten Aufgaben also, die sich Spreckens Jugendfeuerwehrwart Alexander Embert für die teilnehmenden Wehren hat einfallen lassen. „Das kann auch bei einem realen Feuer so passieren“, erklärte Embert die gestellten Einsatzaufgaben. Doch die angehenden Brandschützer zeigten großes Engagement und lösten die Aufgaben mit Bravour.
StadtBild2Neben dem Feuer in Spreckens „brannte“ es zeitgleich auch in Elm. Die Jugendfeuerwehren aus Bevern, Nieder Ochtenhausen, Iselersheim und Elm mussten in der alten Dorfstraße einen Brand in einem Heizungsraum zwischen einem Wohn-/Wirtschaftsgebäude löschen. Da sich der Brand auch hier auf eine Scheune auszubreiten droht, mussten die Jungen und Mädchen versuchen, das zu verhindern. Außerdem waren mehrere Personen in Gefahr.
Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Burfeindt, der die Übung ausgearbeitet hatte, setzte besonders auf die Einsatzschwerpunkte Wasserversorgung, Menschenrettung und Brandbekämpfung. Auch hier wieder Komponenten, die die Mitglieder der StadtBild3Jugendfeuerwehr später in ihrer aktiven Zeit in der Feuerwehr begleiten werden, wobei auch hier jeder Handgriff sitzen muss.
Sowohl bei der Übung Spreckens als auch in Elm stand die Sicherheit an erster Stelle, erklärte Holger Burfeindt gegenüber der BZ. So stand den jungen Brandschützern am Strahlrohr immer ein aktiver Kamerad zur Seite und ein Druckbegrenzungsventil sorgte dafür, dass der Druck am Strahlrohr „Jugendfeuerwehr freundlich“ ist.
Beide Übungen haben wieder einmal gezeigt, das sich Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert und sein Stadtkommando für die Zukunft um Nachwuchsarbeit keine Sorgen zu machen brauchen. Naubert dankte in diesem Zusammenhang den Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern, „die eine tolle Arbeit leisten“.

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