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Erfolgreiche Nachwuchsarbeit


Stadtjugendfeuerwehr übte in Nieder Ochtenhausen und Hesedorf

Rund 70 Jugendliche der Bremervörder Stadtjugendfeuerwehr probten am Wochenende zeitgleich in Hesedorf und Nieder Ochtenhausen den Ernstfall. Denn sie dürfen ihr Können nur bei Übungen unter Beweis stellen und noch nicht aktiv am Einsatzgeschehen teilnehmen bis sie 16 Jahre alt sind. So schreibt es der Gesetzgeber vor.
Bei recht schmuddeligen Winterwetter zeigten die Jungen und Mädchen eindrucksvoll, das man sich auf sie verlassen kann, wenn sie gebraucht werden. Bei der Übung an der Alten Schule in Hesedorf, wo dichter Qualm aus dem ersten Obergeschoss dringen sollte, legte Jugendfeuerwehrwart Stefan Raeker den Einsatzschwerpunkt auf die Wasserversorgung aus nahe gelegenen Unterflurhydranten. Die Jugendfeuerwehren aus Elm, Bevern und Spreckens hatten alle Hände voll zu tun, um die Schläuche schnell zum Einsatzort zu verlegen, wo die Gruppen aus Minstedt und Hesedorf bereits warteten, um mit der „Brandbekämpfung“ zu beginnen. Vorher hatten einzelne Trupps das Gebäude nach vermissten Personen abgesucht.
Keine leichte Aufgabe also für die angehenden Brandschützer, doch sie meisterten die Aufgabe mit Bravour, wie auch Stadtbrandmeister Rüdiger Naubert und sein Stellvertreter Nils Schwarz in Nieder Ochtenhausen lobend anerkennen mussten. „Ich bin von der Leistung der Jugendfeuerwehren sehr beeindruckt. Man kann gut erkennen, das die einzelnen Jugendfeuerwehrwarte eine sehr gute Arbeit leisten“, so Rüdiger Naubert.
Das zeigte sich auch bei der Übung in Nieder Ochtenhausen. Hier hatte sich Jugendfeuerwehrwart Mirco Breuer so einiges einfallen lassen, um die Gruppen aus Bremervörde, Iselersheim und Nieder Ochtenhausen zu fordern. Bei Schweissarbeiten in der Werkstatt der Firma Ferrotec sollte ein Feuer ausgebrochen sein und noch zwei Personen vermisst sein. Auch hier, genau wie in Hesedorf, lag der Einsatzschwerpunkt ebenfalls auf der Wasserversorgung. Zudem musste die Jugendfeuerwehr Nieder Ochtenhausen, die als erstes an der Einsatzstelle eintraf, die Personensuche in der Werkstatt aufnehmen.
„Mit viel Engagement und Elan zeigte die Stadtjugendfeuerwehr, das man sich auf sie verlassen kann“, resümierte Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Burfeindt die beiden Übungen und lobte ebenfalls, wie Rüdiger Naubert und Nils Schwarz, die gute Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren. Denn allen Führungskräften ist klar, dass der Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr später in der aktiven Feuerwehr eine wichtige Rolle spielen wird, gerade in Hinsicht des demografischen Wandels.

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